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Genug der Formeln: Es geht los!
Zum jetzigen Zeitpunkt habt ihr euch bereits für ein Volk – und damit für die Allianz oder die Horde – sowie eine der neun Klassen entschieden. Je nach gewähltem Volk taucht ihr zu Spielbeginn in einem Dorf und einer Anfängerregion auf. Dort findet ihr erst einmal alles Nötige, um euch in der Spielwelt des MMORPGs heimisch werden zu lassen: Händler für Waffen, Rüstungen und die Dinge des täglichen Helden-Bedarfs.
Tipp: Lauft ein wenig in der Umgebung des Dorfes umher, um euch mit der Lokalität und den wichtigsten NPCs (Non Player Charakters) vertraut zu machen.
Auf dem Bildschirm findet ihr das zum Großteil genre-typische Spielinterface wieder: Alles Wichtige ist zu sehen, sekundäre Informationen sind verdeckt und sind über die Hotkeys, deren Belegung ihr euch in den Spieloptionen anzeigen lassen könnt, schnell zu erreichen. Im Einzelnen sind das die Minimap (mit der Taste M ruft ihr die Übersichtskarte auf), die Hotbar (dort sind die wichtigsten Skills aus dem Skill-Buch mit einem Mausklick herausgezogen, abgelegt und anwählbar) sowie das Chat-Interface. Dieses ist in den Chat-Bereich sowie in das Kampf-Nachrichtenfenster unterteilt. Chat-Kanäle regeln die Ingame-Kommunikation: Die wichtigsten sind der Allgemein- sowie der Handels-Kanal, den ihr erst beitreten müsst, möchtet ihr dort etwas sagen. Für eine Mitteilung in die unmittelbare Umgebung reicht ein einfaches Drücken der Return-Taste, um den Bereichs-Chat zu aktivieren.
Das Abenteuer beginnt, wenn ihr euch an den ersten Quest-NPC wendet, den ihr durch ein schwebendes gelbes Ausrufezeichen über seinem Kopf erkennen könnt. Dieser steht in unmittelbarer Umgebung eures Startpunktes und sollte leicht zu finden sein. Besonders Anfänger sollten die ersten, kleineren Aufträge annehmen, da euch diese in die Anfängerregionen aussenden und mit denen ihr vor allem eure geografischen Kenntnisse erweitern könnt. Die Fortschritte könnt ihr auch anhand eurer Map jederzeit ablesen, die ihr mittels der M-Taste schnell aufrufen könnt und der automatisch neue Einträge hinzugefügt werden, wenn ihr unbekanntes Terrain betretet. Auch hier erweisen sich die Anfänger-Quests als besonders hilfreich, denn sie führen euch in neue Gebiete mit neuen Herausforderungen, wenn ihr einmal der Startregion entwachsen seid.
Monster windelweich prügeln: Der Kampf und gespielte Rollen
Elementarer Bestandteil eines jeden Rollenspiels ist natürlich der Kampf Held vs. Monster. Steht ihr einem potentiellen Opfer gegenüber, kommen die nummerierten Buttons der Hotbar ins Spiel, die ihr direkt am unteren Bildschirmrand findet. Zu Beginn steht euch nur eine begrenzte Auswahl an Kampftechniken, Zaubern oder sonstigen Fähigkeiten offen. Aktiviert werden die Techniken und Zauber einfach per Druck auf die entsprechende Zifferntaste und ihr wechselt dabei automatisch in den Kampfmodus. Achtung: Einige Gegner sind von Natur aus euch gegenüber aggressiv und greifen automatisch an, sobald ihr in deren Aggressions-Reichweite kommt. Noch vorsichtiger sollte man sein, wenn aggressive Monster in Gruppen auftauchen.
Tipp: Unter den Mitspielern wird es nicht sehr gerne gesehen, wenn unvorsichtige Zeitgenossen mit einem Rudel aggressiver Monstern am Hals auf unbeteiligte Spieler zulaufen: diese werden nämlich leicht zu unfreiwilligen Kolateralschäden.
Befindet ihr euch also im Kampfmodus und klopft dem Mob heroisch auf die Rübe, werdet ihr bemerken, dass für die Ausführung der Spezialattacken der Klassen unterschiedliche Voraussetzungen erfüllt sein müssen.
Tipp: Die genauen Voraussetzungen erfahrt ihr in eurem Fertigkeiten-/Zauberbuch.
Ein Krieger wird seine harten Schläge nur mit genügend Aggression ausführen können. Dazu baut sich bei jedem normal ausgeführten Treffer mit gezogener Waffe ein Aggressions-Pool auf, aus dessen Energie dann die Special-Moves gespeist werden. Schurken hingegen benötigten viel Energie zur Ausführung spezieller Schläge und greifen auf ein aufbauendes Kombo-System zurück, dass nach der Wiederholung von Vorbedingungen einen immer höheren Schadens-Output zur Folge hat, wenn die spezielle Attacke losgelassen wird. Zauberer und Heiler hingegen kann nichts mehr schrecken, als wenn der Gegner auf Tuchfühlung geht und somit die Gefahr besteht, dass Zauber unterbrochen werden. Solltet ihr euch zu sehr verausgabt haben oder war der Gegner doch schwieriger zu bezwingen, hilft mitgebrachte Verpflegung in Form von Brot, Fleisch und Wasser, um Hitpoints und Mana schneller regenerieren zu lassen.
Tipp: Solltet ihr wieder einmal vergessen haben, im örtlichen Markt Wasservorräte mitzunehmen, kann euch ein freundlicher Mitspieler in Form eines Magiers ohne großen Aufwand Wasser herbeizaubern.
Irgendwann wird auch der größte Held einmal ins Gras beißen. Habt ihr also einmal das Zeitliche gesegnet, bleiben euch jetzt zwei Möglichkeiten: Entweder erweckt euch ein vorbeilaufender Priester oder Paladin wieder zum Leben oder aber ihr verlasst euren sterblichen Körper und taucht beim nächstgelegenen Friedhof beim Geisterheiler wieder auf. Die erste Möglichkeit lässt euch gleich wieder an Ort und Stelle erscheinen. Bei Option Nummer 2 könnt ihr euch vom Geistheiler an Ort und Stelle wieder zur körperlichen Form verhelfen lassen, müsst aber Einbußen der Haltbarkeit eurer Ausrüstung und einige Minuten Wiederbelebungskrankheit hinnehmen. Die aufwändigste, aber günstigste Variante besteht darin, mit eurer Seelenform zu eurem Körper zu laufen und euch dort wieder in ein sterbliches Wesen zu verwandeln.
Tipp: Der Ort, wo sich euer toter Körper befindet, wird auf der Minimap angezeigt und sollte damit leicht gefunden werden können.
Achtet aber auf die Haltbarkeit eurer Ausrüstung, die nicht nur im Kampf sinkt sondern eben auch jeweils um 10 Prozent nach einem Tod.
Tipp: Generell solltet ihr die Haltbarkeit eurer Ausrüstung immer im Auge behalten. Bei Beschädigung werden die betreffenden Teile unterhalb der Minimap grafisch angezeigt. Waffenschmiede können eure Sachen wieder reparieren.
Früher oder später ist der gemeinsame Kampf in einer Gruppe angesagt, um etwa schwierige Elite-Quests und deren Endgegner meistern zu können oder die gemeinsame Erkundung einer so genannten Instanz, einem abgeschlossenen Gebiet oder Dungeon vor allem für kleinere und größere Gruppen.
Tipp: Im Menu ’Soziales’ könnt ihr einstellen, dass ihr nach Anschluss sucht, könnt aber auch nach gruppensuchenden Spielern Ausschau halten. Des Weiteren könnt ihr im allgemeinen Chat nach Gruppen suchen oder selber eine zusammenbauen.
Im Prinzip sind die Unterschiede zum Solo-Kampf minimal, ihr macht eben das, was eurer Klasse in die Wiege gelegt wurde. Trotzdem gibt es einige Dinge zu beachten, die sehr zur Frustrationssenkung in Gruppen beitragen können: Seid euch im Klaren darüber, was die genaue Aufgabe eure Standes ist und verhaltet euch dementsprechend. Ein Zauberer hat nichts im Nahkampf verloren, das ist der Job der Männer und Frauen in den schweren Rüstungen. Besonders der Krieger kann aufgrund seiner vielen Lebenspunkte am meisten wegstecken und sollte mit Hilfe des Taunt-Skills (Ablenkungsfertigkeit) die Aggression der Gegner auf sich ziehen, damit der Rest der Gruppe ungestört schalten und walten kann. Nichts ist schlimmer und führt unweigerlich zum Untergang, als wenn der Heiler oder die Distanzkämpfer von den Monstern aufgefressen werden.
Tipp: Um späteren Stress bezüglich der Verteilung interessanter Gegenstände gleich von vornherein zu vermeiden, sollte man sich darüber einigen, wer welche Gegenstände bekommt und das Loot-System dementsprechend einstellen.
Tipp: Besonders Heiler müssen schnell ihre Gruppenmitglieder anwählen. Dies geht am schnellsten mit den F-Tasten, mit denen der Reihe nach jedes Mitglied der Party anvisiert werden kann.
Auf der Karriereleiter steil nach oben: Die Skills
Spätestens nach Erreichen der vierten Stufe solltet ihr euch mit eurem Klassen-Trainer in Verbindung setzen, denn dieser hält jetzt eine Auswahl an neuen Fertigkeiten bzw. Zaubern für euch bereit. In der Regel solltet ihr jeden zweiten Level euren Meister für neue Skills aufsuchen. Diese Kosten Geld und somit tut ihr gut daran, wenn ihr während der ersten Levels die Überreste eurer Gegner aufgesammelt und bei den Händlern in bare Münze eingetauscht habt. Solltet ihr euch noch in den Startgebieten aufhalten, findet ihr euren entsprechenden Meister im Heimatdorf. Ansonsten könnt ihr die Ausbilder auch in jeder Hauptstadt aufsuchen. Ab Level 10 bekommt ihr mitunter auch klassenspezifische Quests, die euch unter anderem neue Eigenschaften verleihen, wie beispielsweise die Pets des Hexenmeisters oder die Stances des Kriegers.
Tipp: Ihr braucht bei der Suche nach den Trainern in den Hauptstädten nicht zu verzweifeln. Klickt einfach mit der rechten Maustaste auf eine Wache und fragt sie nach dem entsprechenden Ausbilder und sie wird euch den Weg weisen.
Habt ihr die für eure Stufe verfügbaren Fertigkeiten oder Zauber erworben, werden diese in eurem Skill-Buch niedergeschrieben. Öffnet dieses und lest euch die Infos und vor allem die Voraussetzungen der entsprechenden Fertigkeiten durch, denn einige benötigen gewisse Bedingungen, um angewendet zu werden. Per linken Mausklick werden die Skills bzw. Zauber auf die Hotbar gezogen und sind somit einsatzbereit.
Tipp: Nach einigen Stufen wird euch die Hotbar langsam aber sicher zu eng werden, neue Skills finden dort keinen Platz mehr. Ihr könnt aber eine frische Hotbar anlegen, indem ihr auf die Pfeiltasten am Rand auf die nächste Leiste umschaltet oder einfach die Kombination Shift + entsprechende Zahl drückt. Mit der Tastenkombination könnt ihr während den Kämpfen am schnellsten zwischen den Leisten umschalten.
Nach dem Release werden die so genannten Heldenklassen verfügbar sein. Ab der 40. Stufe besteht dann die Möglichkeit, mit seiner Klasse zu einem der schon aus ’WarCraft 3’ bekannten Helden zu werden: zum Beispiel der Jäger als Demon Hunter oder der Krieger als Mountain King.
Spezielle Vorlieben? - Die Talente
Ein wichtiges Feature, um seinen Charakter der eigenen Spielweise anzupassen, und um sich weiter zu spezialisieren, stellen die Talente dar. Ab dem zehnten Level stehen sie jeder Klasse offen. Daraus ergeben sich somit 51 Talentpunkte bis zum Erreichen der Höchststufe von Level 60. Talente haben grundsätzlich weitreichende Auswirkungen auf den Charakter, die dessen Fähigkeiten stark erweitern können. Genauer gesagt beeinflussen die Talente die normalen Skills der jeweiligen Pfade noch einmal zusätzlich. Ein Magier verschreibt sich beispielsweise dem Feuer oder der Kälte, um in der entsprechenden Kategorie mehr Schaden anzurichten. Der Druide erhält durch Talente stärkere Heilzauber oder verbessert die Wirkung seiner Beeinflussungs- oder Verstärkungszauber. Außerdem können Talente eure Ausrüstung aufwerten, was zum Beispiel einen höheren Rüstungsfaktor zur Folge hat, euch gegen bestimmte Gegner-Arten effektiver machet oder Auswirkungen auf die Resistenzen hat.
Tipp: Schaut euch schon vorher die Talente gut an und überlegt euch, in welche Richtung ihr gehen wollt. Zwar könnt ihr Talente auch wieder “verlernen” und sie neu vergeben, das kostet aber mit jedem Mal immer mehr Gold.
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