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Guide Teil 3: Über das Handwerk, die Post und Auktionen bis hin zu Gilden

 

Rückrad der Wirtschaft: Das Handwerk

Das Leben eines Handwerkes in ’World of WarCraft’ beginnt, wie auch im richtigen Leben, mit der Suche nach einem Meister, der einem die nötigen Fertigkeiten beibringt. Des Weiteren solltet ihr euch, vor allem wenn euch noch das nötige Kleingeld zum Rohstoffeinkauf fehlt, in einem sammelnden Beruf wie zum Beispiel Bergarbeiter, Kürschner oder Kräuterkundiger ausbilden lassen. Beachtet aber, dass ihr maximal nur zwei Handwerke bzw. sammelnde Berufe erlernen oder kombinieren könnt. Ihr könnt aber alle so genannten Sekundärberufe erlernen: Koch, Angler und Physikus. Da in den umliegenden Siedlungen nie alle Handwerksmeister anzutreffen sind oder ihr den entsprechenden nicht aufspüren könnt, solltet ihr euch am besten in den Hauptstädten nach ihnen umschauen. Natürlich ist es besonders vorteilhaft, wenn ihr euch selbst mit Rohstoffen versorgen könnt. Gängige Kombinationen sind: Schmied/Bergbau, Lederverarbeiter/Kürschner, Alchemie/Kräuterkunde.
Tipp: Auch hier könnt ihr die Wachen nach dem Weg zum entsprechenden Ausbilder fragen. Nehmt euch die Zeit und klappert einmal alle Meister durch, um zu sehen, wie der entsprechende Beruf funktioniert und ob er euch liegt.

Habt ihr nun eure Wahl getroffen, erhaltet ihr die benötigten Grundfertigkeiten, um die ersten Gegenstände herstellen zu können. Zur Herstellung von Waffen, Rüstungen, Ausrüstungsgegenständen, Formeln und Tränken jeglicher Art benötigt ihr natürlich Rohstoffe. Diese findet ihr in der gesamten Welt, wobei die Grundregel gilt: je wertvoller ein Rohstoff ist, desto höher muss euer Abbau- bzw. Sammler-Skill sein und desto gefährlicher wird die Gegend, in dem ihr sie findet.
Tipp: Besorgt euch einige große Taschen, die ihr günstig von anderen Handwerkern erstehen könnt, damit ihr genügend Platz habt und nicht unnötig in der Weltgeschichte rumlaufen müsst.

Anschließend geht es an die Weiterverarbeitung und Veredelung des Materials. In der Regel müsst ihr dafür noch bestimmte Nebenprodukte bei einem NPC-Händler für Handwerker erwerben, die in jeder Stadt leicht zu finden sind.

Bei der Erschaffung der Endprodukte kommt nun euer Handwerks-Beruf zum Einsatz. Grundsätzlich gelten hier aber Levelvoraussetzungen, die auch die passionierten Arbeiter zum Leveln ihres Charakters zwingen sollen. Bis Level 5 seid ihr Gehilfe, Lehrling bis Level 10, ab Stufe 20 Gehilfe und den Meistergrad könnt ihr erst mit Level 35 erreichen. Ähnlich wie beim Bezwingen von Monstern, bestimmt die Schwierigkeit einen Gegenstand herzustellen, die zu erreichende Erfahrung beim Herstellen von Dingen. Stellt ihr ein Endprodukt aus einer grauen Mustervorlage her, werdet ihr keine Erfahrung erhalten, da dies eure erreichten Fähigkeiten beleidigt. Rot gekennzeichnete Items werdet ihr hingegen noch nicht erschaffen können. Bei gelben und orangefarbenen Produkten seid ihr aber auf der sicheren Seite und ihr erhaltet hier die aussichtsreichste Ausbeute an Skill-Punkten. Natürlich braucht ihr um weiterzukommen irgendwann neue Formeln oder Mustervorlagen. Diese könnt ihr entweder bei eurem Meister und auch Händlern erstehen oder manchmal bei Monstern finden. Herstellen könnt ihr entweder einzelne Sachen oder auf Wunsch eine größere Anzahl, wenn ihr die benötigten Rohstoffe im Inventar habt.
Tipp: Wenn ihr später einmal zu Reichtum gekommen und deshalb zu faul geworden seid, selber auf Rohstoffsuche zu gehen, solltet ihr die Auktionshäuser abklappern. Dort werden von den Spielern in der Regel immer große Mengen an gesammelten Rohstoffen versteigert.


Sie haben Post!

Das Post-System ist im Spiel ein zentraler Bestandteil der Kommunikation mit den Spielern als auch der Spielwelt. Briefkästen findet ihr in jeder größeren Siedlung vor den Gasthäusern und selbstverständlich auch in den Hauptstädten.
Tipp: Parkt euren Charakter bei Erschöpfung in einem Gasthaus, um schneller wieder ausgeruht zu sein und den vollen Erfahrungsbonus einsacken zu können.

Mit Briefen könnt ihr kleinere Nachrichten, Geld und Gegenstände verschicken.
Tipp: Beachtet, dass die Sendungen maximal 29 Tage zur Abholung im Briefkasten liegen.

Sogar eine Art Nachname-Sendung steht zur Auswahl, bei welcher der Empfänger erst den geforderten Betrag bezahlen muss, bevor er das Päckchen annehmen darf. Handwerker können so zum Beispiel auch ihre Waren an die Käufer versenden. Grundsätzlich werden Nachrichten und Geldsendungen sofort und Päckchen mit einer Zeitverzögerung bis zu einer Stunde verschickt. Besonders wenn ihr an Auktionen teilnehmt, kann euch das Post-System mit nützlichen Informationen versorgen. So braucht ihr im Auktionshaus nicht die Zeit bis zum Ende totzuschlagen, denn ihr werdet immer und überall umgehend mit Nachrichten aus dem System zum Status der Auktionen versorgt, um schnell reagieren zu können. Ihr könnt übrigens auch Mails an eure eigenen Zweitcharaktere verschicken, sofern sich selbige auf dem gleichen Server und der gleichen Seite (Horde oder Allianz) befinden.

3…2…1…meins: Die Auktionshäuser

Die alten Lederklamotten sehen schon ziemlich abgewetzt aus? Und die Monster wollen einfach keine guten Sachen hergeben? Dann solltet ihr euch vielleicht einmal in den Auktionshäusern umsehen. Allianz-Leute gehen dazu nach Ironforge, Horde-Anhänger nach Ogrimmar und ein weiteres findet ihr in Gadgetzan, welches für beide Seiten offen ist.

Klickt einen der Auktionator-NPCs an, um das Auktions-Menü zu öffnen. In der linken Spalte könnt ihr Einstellungen vornehmen, welche Gegenstände, Waffen oder Rüstungen euch interessieren. Wenn ihr genau wisst, wonach ihr sucht, könnt ihr natürlich auch die Volltextsuche benutzen. In der Übersicht werden euch dann die angebotenen Sachen mit aktuellem Auktions-Stand, möglichen Sofortkauf und die verbleibende Dauer angezeigt. Eine Übersicht über eure Gebote erhaltet ihr, wenn ihr auf den Button Gebote klickt. Wenn ihr selbst eure Wertsachen anbieten wollt, klickt auf Auktionen und legt den Gegenstand einfach ins Fach. Danach legt ihr den Preis fest und stellt die Angebotsdauer auf zwei, acht oder 24 Stunden ein.
Tipp: Wenn ihr euch über den Verkaufspreis nicht sicher seid, belasst es einfach bei dem vorgeschlagenen Preis.

Nach der Angebotsdauer richtet sich übrigens auch die zu zahlende Gebühr an das Auktionshaus. Möchtet ihr einen Sofortkauf möglich machen, so legt hier einen Betrag fest. Tipp: Eine kurze Auktionsdauer ist nur sinnvoll, wenn das Ende der Auktion auf die Hauptspielzeit fällt und somit viele potentielle Käufer auch online sind. Längere Zeiträume lohnen sich vor allem bei sehr wertvollen Gegenständen. Handelt es sich nur um gewöhnliche Dinge oder Rohstoffe, freuen sich die Spieler über eine Möglichkeit zum Sofortkauf, um nicht stundenlang warten zu müssen.

Am Ende einer jeden Auktion werdet ihr vom Auktionshaus per Post benachrichtigt. Bei eventuell nicht erfolgreichen Auktionen oder Geboten erhaltet ihr so auch eure Gegenstände oder das Geld wieder zurück.

Vereinsmeierei: Die Spieler-Gilden

Gerade für völlig unbedarfte Spieler eignen sich die Gilden als hervorragende Informationsquelle. Ob ein Spieler einer solchen angehört, erkennt ihr an den in Klammern geschriebenen Namen unterhalb des Charakternamens. Diese Vereinigungen können den Spielalltag erheblich angenehmer machen, denn in diesen findet ihr problemlos Unterstützung: bei Quest-Problemen, Fragen zum Charakter oder der Klasse, Gruppensuche und allgemeinen Tipps und Tricks zum Spiel. Sehr hilfreich ist dabei der eigene Gilden-Chat, der nach einem Beitritt verfügbar ist. Je nach Gildenart und -Struktur sind diese mehr oder weniger straff organisiert. Besonders die Gilden, die sich dem Rollenspiel (RP) verschrieben haben, haben in der Regel eine Organisationsstruktur, in denen die Mitglieder spezielle Ränge einnehmen und nicht selten auch bestimmte Aufgaben ausüben. Deshalb ist es vor einem Eintritt sehr ratsam, sich über die Aufgaben und Ziele einer Gilde genau zu informieren. Sprecht dafür entweder mit einem Mitglied oder besucht deren Websites, wenn vorhanden. Ihr könnt euch dadurch schon im Vorfeld eine Menge Ärger ersparen, wenn ihr bereits auslotet, was euch in der betreffenden Gilde erwartet.

Um selber eine Gilde zu gründen, müsst ihr mindestens neun weitere Spieler dazu bringen, eine Petition zur Gründung zu unterschreiben, die ihr in den Hauptstädten beim Gildenmeister-NPC erhaltet. Folgende Ränge können dann von den Mitgliedern eingenommen werden: Initiant, Mitglied, Veteran, Offizier und Anführer. Offiziere und Anführer können der Gilde neue Mitglieder hinzufügen. Offiziere können nur von Anführern ernannt werden, die auch die Gilde auflösen können. Von der jeweiligen Gildenstruktur beziehungsweise -Organisation hängt es ab, ob diese Titel eher symbolisch sind oder mit bestimmten Bedeutungen verknüpft sind. Damit man eure Gilde auch äußerlich schnell erkennen kann, gehört natürlich ein stattlicher Rock mit dem Gilden-Wappen darauf zur Pflicht. Dieser kostet 10 Goldstücke und muss beim Wappenmeister-NPC entworfen werden.
Tipp: Die geforderten 10 Goldstücke habt ihr sehr schnell beisammen, wenn alle Mitglieder ihren Obulus zum Wappenrock beitragen.

 

 


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